Philosophie der Lehrer

Was wir Selbst-Erkenntnis nennen ist nicht das Erlangen von etwas Neuem oder das Erreichen eines fernen Ziels. Es heißt einfach das zu sein, was man immer ist und schon immer war. Wenn man vom Erkennen des Selbst spricht, dann müsste es zwei „Selbste“ geben, ein Selbst, das erkannt wird, und ein Selbst, das erkennt, und noch dazu den Prozess des Erkennens. Der Mensch will das Selbst als strahlendes Licht oder so etwas sehen. Wie wäre das möglich?
Es ist weder Licht noch Schatten. Es ist nur, was es ist, und kann nicht rational definiert werden. Die beste Definition ist: „Ich bin, der ich bin“. Den Zustand, den wir Selbst-Verwirklichung nennen, besteht darin, man selbst zu sein, und nicht darin etwas zu erkennen oder zu werden.

Mit anderen Worten: “Sei das Selbst!"